Wer die Vergangenheit nicht kennt, wird die Zukunft nicht verstehen.

Der folgende Textabschnitt ist ein Zitat aus einem Bericht des Berliner Polizeipräsidenten aus dem Jahr 1920.

„Es wimmelt hier von großen Mengen Elementen unlauterster Art, die nicht nur in kriminalistischer, sondern auch in politischer Beziehung überaus gefährlich sind, weil sie aus ihrer polnisch-russischen Heimat bolschewistische Ideen hier einführen und weiterverbreiten. Dazu wird die Volksgesundheit durch diese Einwanderer stark gefährdet. Der Begriff Reinlichkeit ist diesen Leuten vollkommen fremd. Die mit Bewohnern unglaublich überfüllten Wohnungen starren vor Schmutz und Ungeziefer. Gleichzeitig sind sie angefüllt mit Lebensmitteln und Delikatessen aller Art, die im Wege des Schleichhandels erworben und weiterverschoben werden. Schließlich sei noch erwähnt, dass die vorhandene große Wohnungsnot zum Nachteil der einheimischen, steuerzahlenden Bevölkerung durch Aufnahme einer solchen Menge von Ausländern unnötigerweise weiter gesteigert wird. Irgendwelche Rücksichten auf diese Existenzen, die hier keinerlei ehrliche Arbeit leisten, keine Steuern zahlen, sich jeglicher Kontrolle entziehen, andererseits aber jede Gelegenheit benutzen, um die deutschen Gesetze zu umgehen und das deutsche Vermögen zu schädigen oder gar zu vernichten, dürften völlig überflüssig sein. Vielmehr wäre es mehr als nötig, diese Ausländer bis zur Abschiebung in ihre Heimat in Gefangenenlagern unterzubringen oder, richtiger gesagt, unschädlich zu machen…“

Dieser Bericht zeigt, wie sehr die große Zahl der Immigranten die Gemüter der Bürger bereits 1920 bewegte, 13 Jahre vor der Zeit der Nationalsozialisten.

Quelle:
Die Schieber im Scheunenviertel, Bericht des Polizeipräsidenten an den Minister des Inneren, Berliner Tageblatt, 18.2.1920 (Morgenausgabe), S.5


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